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Ein Wochenende Dar Es Saalam

Autor: Salome | Datum: 02 Oktober 2013, 14:09 | 0 Kommentare

Das Leben tummelt sich in Dar. Diese Stadt ist unglaublich mit seinen über 5 Millionen Einwohnern.

 


Das Letzte Wochenende habe ich meine Mentorin in Dar Es Saalam besucht- meine Reise startete mit dem Dalladalla (=öffentlicher Bus…immer bis zum Platzen gefüllt) von Kibaha nach Posta-City Center. Schon allein die Ankunft war abenteuerlich. Kurz vorm erreichen der Endhaltestelle steigen viele aus (hätte ich vielleicht auch tun sollen, aber da war ich noch ahnungslos), denn bei der Endhaltestelle stürmen(!) die Leute schon in den Bus, während die anderen aussteigen wollen.

STÜRMEN!!!

 Ich, völlig unvorbereitet, wurde zu Boden getrampelt und gedrückt, so das der Busfahrer die Menge zurückschieben musste. Bin aber doch noch glücklicherweise mit meinem Leben (und einem Ohrring weniger) davongekommen ;)

Mir ist erst in Dar aufgefallen, was es für tolles, abwechslungsreiches Essen es gibt. Habe mich riesig über ein Eis am Strand und über Brot zum Frühstück gefreut.

Am Samstag habe ich beim Kindergottesdienst in er dt. Gemeinde ausgeholfen. Es waren viele kleinere Kinder da und es hat mich sehr an meine KiGoDi-Sonntage in Dt. erinnert (danke Doreen für die vielen kreativen Momente :D). Dieser wird nun monatlich stattfinden und ich freue mich schon aufs nächste Mal (Laternen basteln für St. Martin).

 Nachmittags habe ich Dar ein bisschen alleine erkundet und habe beschlossen den Markt in Kariakoo zu besuchen. Was ich nicht wusste: Kariakoo ist eine kleine eigene Welt  in Dar. Die Straßen waren ausgefüllt mit Ständen und tausenden Menschen. Nach drei Abkreuzungen wusste ich: ich würde alleine nicht mehr zurückfinden. Also bin ich einfach ziellos durch die Straßen geirrt und habe mir ein paar Sachen angeguckt. In meine Tasche ist (nach einigem suchen) ein knallgelbes Dortmundtrickot gelandet, welches bestimmt zum Einsatz bei meinem nächsten Fußballversuch kommen wird ;)

Der Verkäufer machte es sich zur Aufgabe mir Kariakoo zu zeigen und ließ sich nicht abschütteln. Zum Schluss verlangte er (ziemlich dreist und unfreundlich) für seine (nicht gewollten) Dienste 10,000 Tsh (=5 Euro). Um ihn loszuwerden wechselten dann am Ende 2,000 Tsh den Besitzer, dafür bekam ich dann auch die Information, wie ich wieder nach Posta zurückfinde.

 

Samstags besuchten wir einen Englisch-sprachigen Gottesdient. Es tat gut mal wieder alles zu verstehen (und nach knapp einer Stunde fertig zu sein;) ) Das Besondere: diesen Sonntag haben die Kinder aus der „Sundayschool“ den Gottesdienst vorbereitet. Über 30 kleine und große (wirklich sehr knuffige) Kinder haben die Schöpfungsgeschichte vorgetragen, anschließend wurden alle mit Kuchen und Saft belohnt.

Mittags bin ich wieder gefahren und auch gleich etwas verfahren ;) Beim Umsteigen habe ich den falschen Dalladalla erwischt, was mir erst später bewusst wurde. Zum Glück haben sich alle bemüht sich mit mir in Englisch-Kiswahili-Pantomime brocken zu verständigen (meine Kiswahili-Kenntnisse sind immer noch miserabel)  und schließlich bin ich dann doch noch sicher in Kibaha angekommen J

Hier ist wieder Leben in der Schule, die Mädchen sind aus ihren kurz-Ferien zurückgekehrt. Mit dem neuen Stundenplan gebe ich jetzt drei Mal die Woche „Arts and Crafts“ J

Inzwischen habe ich auch eine Adresse herausgefunden, an die ihr ganz viele Haribo-Tüten (aber  gerne auch Briefe, etc.) schicken könnt :P Schreibt mich einfach an, dann gebe ich sie gerne weiter ;)

Ich wünsche euch allen einen schönen tag – Siku njema!

Ganz viele verregnete Grüße J

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